Eisprungrechner: Fruchtbare Tage berechnen

Der Zyklus einer Frau dauert im Schnitt 28 Tage – innerhalb dieser Zeit ist sie aber nur ungefähr fünf Tage fruchtbar.1 Sie möchten gemeinsam ein Kind bekommen? Dann ist es hilfreich, wenn Sie als Paar dieses Zeitfenster kennen. Unser Eisprungrechner hilft Ihnen dabei. Erfahren Sie hier, welche Anzeichen noch auf einen Eisprung hindeuten.

Hinweise zum Eisprungrechner

Um den Eisprungrechner nutzen zu können, benötigen Sie zwei Angaben:

  • erster Tag der letzten Periode: Wann hat Ihre letzte Regelblutung begonnen?
  • Zykluslänge: Ein Zyklus dauert immer vom ersten Tag der Periode bis zu dem letzten Tag vor der nächsten Menstruation.

Erster Tag der letzten Periode:

Zykluslänge*:

* Die Zykluslänge ergibt sich aus dem Zeitraum vom ersten Tag der Periode bis zum letzten Tag vor der nächsten Regelblutung.

Legende:

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So können Sie mit dem consiva® F Vaginal-Zäpfchen die Wahrscheinlichkeit der Befruchtung erhöhen:

Das consiva® F Vaginal-Zäpfchen schafft in der Scheide optimale Bedingungen für die Spermien. Frauen führen sich das Zäpfchen während der fruchtbaren Tage jeden zweiten Tag in die Scheide ein. Beachten Sie, dass die gekennzeichneten Anwendungstage im Eisprungrechner nur zur Orientierung dienen.

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Lassen Sie sich gemeinsam einfach an die Anwendung des consiva® F Vaginal-Zäpfchens und an die fruchtbaren Tage erinnern. So können Sie nichts vergessen und sich ganz unbeschwert auf Ihren Babywunsch konzentrieren.


Unsere Empfehlung: Kombinieren Sie die Anwendung des consiva® F Vaginal-Zäpfchens mit der Einnahme unserer Nahrungsergänzungsmittel speziell für Paare mit Kinderwunsch – für Ihn (consiva® M Nährstoff-Formel) sowie für Sie (consiva® F Nährstoff-Formel).

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Ihr persönlicher Eisprungkalender

    Wie funktioniert der Eisprungrechner? Er nutzt als Grundlage für den durchschnittlichen Ablauf des weiblichen Zyklus: Der Eisprung findet etwa in der Zyklusmitte statt. Bei einer Zyklusdauer von 28 Tagen wäre das am 14. Tag. An diesem Tag ist die Frau fruchtbar. Da Spermien einige Tage in der Gebärmutter überleben können, ist Sex vor dem Eisprung besonders ratsam – die Samenzellen warten in dem Fall auf die reife Eizelle. Die Eizelle wandert für circa 24 Stunden den Eileiter entlang und kann in dieser Zeit befruchtet werden. Daher ist die Frau noch einen Tag nach dem Eisprung empfängnisbereit, bevor die Eizelle schließlich in der Gebärmutter ankommt und nicht mehr befruchtungsfähig ist.

    Wichtig: Der Zyklus schwankt bei den meisten Frauen. Daher können die Ergebnisse des Eisprungrechners abweichen.

    Wozu dient der Eisprungrechner? Der Rechner ermittelt, wann die fruchtbaren Tage zu erwarten sind. Weiterhin können Sie ablesen, wann vermutlich die nächste Periode eintreten wird und wann eine Einnistung stattfindet, sollte es zu einer erfolgreichen Befruchtung gekommen sein. Bei der Einnistung (Nidation) setzt sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter fest, damit dort der Embryo heranreifen kann.

    Wie funktioniert der Eisprungrechner? Er nutzt als Grundlage den durchschnittlichen Ablauf des weiblichen Zyklus: Der Eisprung findet etwa in der Zyklusmitte statt. Bei einer Zyklusdauer von 28 Tagen wäre das am 14. Tag. An diesem Tag ist die Frau fruchtbar. Da Spermien einige Tage in der Gebärmutter überleben können, ist Sex vor dem Eisprung besonders ratsam – die Samenzellen warten in dem Fall auf die reife Eizelle. Die Eizelle wandert für circa 24 Stunden den Eileiter entlang und kann in dieser Zeit befruchtet werden.2 Daher ist die Frau noch einen Tag nach dem Eisprung empfängnisbereit, bevor die Eizelle schließlich in der Gebärmutter ankommt und nicht mehr befruchtungsfähig ist.

    Wichtig: Der Zyklus schwankt bei den meisten Frauen. Daher können die Ergebnisse des Eisprungrechners abweichen. Lesen Sie weiter unten, woran Sie einen Eisprung noch erkennen können.

    Was passiert beim Eisprung?

    Bei einem Eisprung, medizinisch Ovulation genannt, verlässt ein (selten auch ein zweites) Ei den Eierstock. Dass es heranreifen konnte, wurde vom Hormon Östrogen gesteuert. Gleichzeitig mit der Ovulation baut sich eine dicke Gebärmutterschleimhaut auf, welche die Eizelle im Fall einer Befruchtung aufnehmen kann. Kurz vor dem Eisprung steigt die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) an – dieses veranlasst, dass das Ei den Eierstock verlässt. Nun bewegt sich die Eizelle langsam den Eileiter entlang, bis sie schließlich in der Gebärmutter ankommt. Hat bis dahin keine Befruchtung stattgefunden, wird sie mit der Gebärmutterschleimhaut als Menstruation ausgestoßen. Konnte hingegen ein Spermium die Eizelle befruchten, wird das Ei sich in der Gebärmutter einnisten.

    FAQs zum Eisprung

    Wie zuverlässig sind Eisprungrechner?
    Der Eisprungrechner geht davon aus, dass der Zyklus ideal abläuft. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Es kann vorkommen, dass sich der Eisprung um einige Tage verschiebt. Daher sollten Sie auf weitere Anzeichen achten.
    Wann ist der beste Zeitpunkt für Sex?
    An den zwei Tagen vor dem Eisprung stehen die Chancen am besten: Die Spermien haben genug Zeit, bis zum Eileiter vorzudringen, wo die Befruchtung stattfinden kann.
    Wie verändert sich der Eisprung im Alter?

    Mit zunehmendem Alter wird der Eisprung unregelmäßiger: Er findet dann nicht mehr jeden Monat statt, bis schließlich die Wechseljahre einsetzen. Schon ab einem Alter von 35 Jahren sinkt daher die Fruchtbarkeit.4 Paare mit spätem Kinderwunsch sollten daher unter Umständen eine Portion Geduld mitbringen.

    Bis zu welchem Alter ist eine Frau fruchtbar?
    Mit Beginn der Wechseljahre sinkt die Fruchtbarkeit ab – jedoch ist sie erst mit der Menopause, der letzten Blutung, endgültig beendet. Meist ist das mit Anfang 50 der Fall.

    Woran können Sie die fruchtbaren Tage noch erkennen?

    Neben dem Fruchtbarkeitsrechner helfen Ihnen weitere Anzeichen zu ermitteln, wann die fruchtbaren Tage sind und Sie schwanger werden können. Dafür beobachten Sie Ihren Körper genau, damit Sie die Veränderungen wahrnehmen, die während des Zyklus stattfinden.

    • Veränderungen des Zervixschleim: Der sogenannte Zervixschleim ist ein Sekret, das die Drüsen des Gebärmutterhalses abgeben. Er verändert sich im Laufe des Monats: Stehen die fruchtbaren Tage bevor, produziert der Körper mehr davon. Er wird klar und dünnflüssig. Rund um den Eisprung zieht er spinnbare Fäden. Danach nimmt die Menge des Zervixschleim wieder ab, dabei wird er dickflüssiger und gelblich.
    • Anstieg der Basaltemperatur: Auch die Grundtemperatur des Körpers ändert sich während des Zyklus. Vom Beginn der Monatsblutung bis zum Eisprung bleibt sie konstant auf einem Wert. Am Tag des Eisprungs steigt die Temperatur sprunghaft an – um ungefähr 0,3 bis 0,5 Grad.4 Kurz bevor die Periode eintritt, sinkt die Basaltemperatur wieder. Nutzen Sie für die korrekte Erfassung der Werte ein Thermometer, was zwei Nachkommastellen aufweist und messen Sie die Temperatur jeden Morgen noch vor dem Aufstehen. Rektale Messungen gelten als besonders aussagekräftig. Damit Sie Ihre Werte im Blick haben, können Sie sie am besten in einen Kalender eintragen, den Sie beide im Blick haben.
    • Ovulationstests: Diese Tests bestimmen den Anstieg des LH-Spiegels im Urin. Die Messung erfolgt täglich etwa zur gleichen Uhrzeit im Zeitraum des errechneten Eisprungs. Ist das Hormon nachweisbar, kann auf die fruchtbaren Tage geschlossen werden.

    Die fruchtbaren Tage zu berechnen ist nützlich, jedoch lässt sich ein Eisprung erst in Kombination mit den anderen genannten Methoden mit hoher Wahrscheinlichkeit bestimmen.

    Eisprungrechner bei Zyklusschwankungen

    Nicht immer verläuft der weibliche Zyklus nach Plan. Im Gegenteil, laut Studien schwanken bis zu 80 Prozent der Zyklen.5 Viele Frauen kennen das: Dauert er einen Monat mal 26 Tage, sind es nächsten Monat plötzlich 29. Diese Schwankungen erschweren es, einen Eisprungrechner zu benutzen. Sollte es auch bei Ihnen zu Abweichungen kommen, geben Sie einen Durchschnittswert zur Berechnung der fruchtbaren Tage an.

    Lässt sich der Eisprung spüren?

    Manche Frauen spüren in der Mitte des Zyklus ein Zwicken oder Stechen im Unterleib. Dieser Mittelschmerz kann einseitig auftreten und ein Zeichen für den Eisprung sein. Wodurch der Schmerz entsteht, konnten Wissenschaftler bisher noch nicht klären.

    Eisprungrechner: Frau liegt mit Mittelschmerz auf dem Sofa und hält sich den Bauch.
    Mittelschmerz beim Eisprung

    Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Jungen oder ein Mädchen?

    Das Geschlecht des Babys wird bei der Befruchtung durch das Spermium festgelegt. Denn es gibt zwei Arten von Spermien:

    • die eine Hälfte trägt ein X-Chromosom (weiblich-bestimmend),
    • die andere ein Y-Chromosom (männlich- bestimmend).

    Schafft es ein männlich-bestimmendes Spermium, in die Eizelle einzudringen, wird das Kind ein Junge. Trägt das Spermium ein X-Chromosom, entwickelt sich ein Mädchen.

    Doch können Paare beeinflussen, welches Spermium das Rennen gewinnt? Nein, eher nicht. Die Chancen stehen 50 zu 50. Einer Theorie zufolge sind die männlich-bestimmenden Spermien etwas schneller, da sie das leichtere Y-Chromosom tragen. Also sollten Paare, die sich ein Mädchen wünschen, tendenziell eher ein- bis zwei Tage vor dem Eisprung Sex haben, damit sich die weiblichen Spermien positionieren können. Am Tag des Eisprungs sind die männlichen Samenzellen vielleicht schneller, was dann die Chancen auf einen Jungen erhöhen kann.

    Letztendlich müssen Sie diese Entscheidung wohl dem Zufall überlassen. Mehr Mythen rund um das Thema „schwanger werden“ haben wir in einem extra Artikel für Sie zusammengefasst.